Diskussionsforum zum Thema Digitale Medien und Social Media mit Michael Köpfli, Grossrat Grünliberale

Michael Köpfli

Geboren: 04.03.1983

Wohnort: Wohlen bei Bern (bis Oktober 2018 Stadt Bern)

In fester Partnerschaft, 1 Sohn

Partei: Grünliberale

Beruf: Ökonom / Generalsekretär Grünliberale Schweiz

Hobbys: Langstreckenlauf, Wandern, Brettspiele

Grossrat seit Januar 2015, Mitglied der Finanzkommission

 

www.michaelkoepfli.ch

Facebook:    https://www.facebook.com/michael.koepfli/

Twitter:         https://twitter.com/Michael_Koepfli

Fragen und Antworten zum Thema Digitale Medien und Social Media

  1. Heutzutage sind die digitalen Medien allgegenwärtig und die sozialen Medien ermöglichen eine neue Art der Vernetzung. Worin sehen Sie den Nutzen, worin die Gefahren für die Politik und die Gesellschaft?

Den grössten Nutzen sehe ich in der einfacheren Partizipation für alle. Heute kann jede/r seine Anliegen und Ideen direkt der Öffentlichkeit zugänglich machen und sich in den Diskurs einschalten. Die Abhängigkeit von politischen Ämtern oder den klassischen Medien hat abgenommen.

Die grösste Gefahr sehe ich auf der anderen Seite in der immer stärkeren Bildung von gesellschaftlichen „Bubbles“. Die Leute sehen auf den sozialen Medien oft nur noch Personen aus dem gleichen Milieu und mit den gleichen Meinungen wie sie selbst. Positionen und Argumente werden oft nicht mehr hinterfragt. Unsere Gesellschaft droht so weiter auseinander zu driften.

 

  1. Wie ist Ihr persönlicher Umgang mit den digitalen und sozialen Medien? Was ist Ihrer Meinung nach ein richtiger Umgang?

Ich sehe grosses Potential in der Nutzung der sozialen Medien. Allerdings sollte man nicht einfach überall mitmachen, „weil man das halt so macht“, sondern seine Netzwerke gezielt auswählen. Ich beschränke mich weitgehend auf 3 Netzwerke:

  1. Twitter (https://twitter.com/Michael_Koepfli) nutze ich für den direkten Austausch, insbesondere mit anderen Politikern/-innen und Journalisten/-innen, aber auch mit Privatpersonen. Der Fokus liegt auf politischen Themen, es können aber auch gerne mal andere Themen sein (insbesondere Sport). Mein Privatleben breite ich aber nicht aus, hier ziehe ich eine relativ konsequente Grenze. Twitter ist für mich einerseits ein zentraler Kommunikationskanal (oft kann man dort Mediengeschichten lancieren), gleichzeitig dient er aber auch der Unterhaltung.
  2. Facebook nutze ich sowohl mit einem privaten Profil wie auch mit einer politischen Seite (https://www.facebook.com/michael.koepfli/). Die Aktivität auf dem privaten Profil hat in den letzten Jahren aber stark abgenommen. Ich möchte mein Privatleben nicht in den Medien haben. Da die Trennung von öffentlich und privat auf den sozialen Medien kaum möglich ist, musste ich mich hier einschränken. Auf der politischen Seite poste ich aber regelmässig Beiträge zu aktuellen Themen und meiner Arbeit im Grossen Rat.
  3. LinkedIn nutze ich ausschliesslich zur beruflichen Vernetzung und Kontaktpflege und das eher unregelmässig.

Auf Snapchat und Instagram habe ich zwar mal ein Profil eröffnet, es dann aber nie genutzt. Snapchat verstehe ich schlicht nicht, Instagram ist nicht meine Welt. Das ständige Posten von Selfies ist mir zu privat und Fotos von anderen Personen interessieren mich eher mässig.

8 thoughts on “Diskussionsforum „Digitale Medien und Social Media“ mit Michael Köpfli

  1. Manuel says:

    Ich stimme ihnen zu dass man auf Instagram keine Selfies posten muss und der ganzen Welt zeigen wer man ist. Ich selber habe auch kein Instagram.

    • Michael Köpfli says:

      Aus Neugier. Das war bspw. bei Twitter zuerst auch so. Während ich bei Twitter rasch gemerkt habe, dass es mir entspricht, war das bei Instagram und Snapchat nicht so. Deshalb blieben diese Konten inaktiv.

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