Diskussionsforum zum Thema Umwelt-/Klimaschutz mit Alexander Martinolli, Jungfreisinnige

Alexander Martinolli

Jahrgang: 1995
Geboren: Im Südtirol
Wohnort: Kriechenwil BE
Beruf: Student Rechtswissenschaft Uni Bern
Hobbys: Kino, Kochen
Partei: Jungfreisinnige

 

Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Bern
Gemeinderatsmitglied Kriechenwil BE

 

Facebook: https://www.facebook.com/martinollialexander

Instagram: https://www.instagram.com/alexander_martinolli

Twitter: https://twitter.com/alex_martinolli

Fragen und Antworten zum Thema Umwelt-/Klimaschutz

 

  1. Wie beurteilen Sie die Klima-Bewegung 2019, die durch Greta ausgelöst wurde?

Durch die Klimabewegung, welche von Greta ausgelöst wurde, wurde das Thema «Klimawandel» wieder in den öffentlichen Fokus gerückt. Dies ist sehr zu begrüssen. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass es auch in anderen Bereichen z. B. Altersvorsorge, Krankenkassenprämien etc. Handlungsbedarf gibt. Diese ebenfalls sehr wichtigen Themen sind aufgrund der Klimadiskussion etwas in den Hintergrund gedrückt.

 

  1. Wie sieht Ihr persönlicher Beitrag zum Klimaschutz aus?

Klimaschutz beginnt meines Erachtens bereits im Kleinen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: beim Einkauf auf Plastiksäcke verzichten und eigene Tüten mitbringen, der Kauf von lokalen und saisonalen Produkten. Aufgrund meines Wohnortes benötige ich öfters ein Auto, versuche aber auch hier, soweit möglich auf das ÖV auszuweichen. Ebenfalls versuche ich soweit möglich auf Flugzeugreisen zu verzichten.

 

  1. Weshalb demonstrieren Menschen für das Klima, wenn sie selber nicht bereit sind, auf Flugreisen, Auto, Plastik usw. zu verzichten? Wie beurteilen Sie die Inkonsequenz, die zu beobachten ist?

Auf dem ersten Blick wirkt das Verhalten der Klimademonstranten inkonsequent. Es ist jedoch sehr wichtig, dass auf das Klimaproblem aufmerksam gemacht wird. Jeder hat in der Schweiz das Recht für seine Meinung einzustehen, unabhängig davon, ob er nach den Grundsätzen, welcher er einfordert, lebt oder nicht. Wie bereits erwähnt, beginnt aber Klimaschutz beim Einzelnen. Daher ist es besonders notwendig, dass ein gutes Vorbild gelebt wird und dass ein möglichst konsequentes Verhalten gezeigt wird.

9 thoughts on “Diskussionsforum „Umwelt-/Klimaschutz“ mit Alexander Martinolli

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      Alexander Martinolli says:

      Ich bin Mitglied einer Partei, welche an die freie Marktwirtschaft glaubt. Ich bin der Meinung, dass der private Markt am besten die Bedürfnisse der Konsumenten abdecken kann. Ich glaube auch an die Richtigkeit des Privateigentums. Daher lehne ich den Kommunismus ab.

  1. Avatar
    12 Fischiges_Baguette says:

    Sehr geehrter Herr Martinolli
    Ich finde Greta hat vieles Gutes herbeigewirkt aber ich finde sie versteht wenig von Politik und weiss nicht dass solche forderungen schwierig und wirtschaftlich auch sehr belastend sind.
    Was sagen Sie dazu?

  2. Avatar
    11 BSC says:

    Sehr geehrter Herr Martinolli
    Was halten sie über Schi Sching Ping dem Chinesischen Präsident der nichts für die Umwelt macht?

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      Alexander Martinolli says:

      Ich finde den Präsidenten der VRC schon nur aus demokratischen Gründen bedenklich (Die VRC ist faktisch eine Diktatur).
      Ich finde, dass die VRC, sowie andere Staaten wie die USA, Indien, Brasilien etc. in der Pflicht stehen, Massnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Ich finde es daher sehr schade, und für unser Klima gefährlich, dass XI Jinping nichts unternimmt.

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      Alexander Martinolli says:

      Ich finde es beeindruckend, dass es einer 16-jährigen gelingt, mit einfachen Mitteln auf das Thema Umwelt aufmerksam zu machen. Ich empfinde aber gewisse Aussagen, welche Greta tätigt (Ihr habt meine Kindheit zerstört), als falsch, populistisch und nicht zielführend. Greta soll weiterhin mittels Fakten auf das Thema aufmerksam machen.

    • Avatar
      Alexander Martinolli says:

      Ich finde es sehr bedenklich dass Präsident Trump nicht an den Klimawandel glaubt. Die USA gehören (mit anderen Ländern zusammen) zu den grössten Umweltverschmutzern. Dadurch, dass ihr Präsident nicht an den Klimawandel glaubt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr klein, dass in diesem Bereich Fortschritte erzielt werden können. Klimawandel ist ein globales Problem und muss daher von allen angegangen werden.

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